Trennt die Klimastadträtin keinen Müll?

LINZ. PR-Foto für Müllpresse enttäuscht umweltbewußte Linzer!

SCHADE! Heute wurde eine 240 Liter Mülltonne mit eingebauter solarbetriebener Presse aufgestellt bzw. per städtischer Presseaussendung beworben. Bei Spitzenlasten kann der neumoderne Mistkübel dank eingebauter Presse den Abfall fünf- bis achtmal verdichten.

Klimastadträtin Mag.a Eva Schobesberger (Grüne) fütterte die Tonne auch gleich – bildlich festgehalten – zur Probe. Leider aber eher wenig vorbildlich!

Wer das Bild genau betrachtet, erkennt im Müllgut eine Art Papiermaske in Katzenoptik mit Ohrenbügeln. Das Foto ist also eher eine PR-Panne denn hilfreiche Illustration!

Altpapier sollte – gerade in einer Klimastadt von der Klimastadträtin – ja eigentlich in einer roten Tonne entsorgt werden. Mülltrennung fängt schon im Kleinen an. Wohin welcher Abfall wirklich gehört, ist beispielsweise auf der Website der Linz AG nachzulesen. Dort ist Frau Schobesberger übrigens als Aufsichtsrätin tätig!

Das Erste Bürgerfeedback fällt – wie der gesammelte Müll – eher gemischt aus. Anstatt großer Müllverdichter hätte man besser Tonnen die eine Trennung der Abfälle ermöglichen ankaufen sollen, lautet einer der Einwürfe.

Linz verdichtet aber nun den Mist, statt zu trennen.

Foto: Stadt Linz – Handout
Foto: Stadt Linz – Handout

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