Falscher Fokus beim Ordnungsdienst?

LINZ. Aktuelle Einsatzstatistik zeigt Schwerpunkt auf Parksünder!

ORDNUNG. Knapp die Hälfte der “Einsätze” der sogenannten Stadtwache fiel in den Bereich der Überwachung des ruhenden Verkehrs. Es dürfte sich also um Strafzettel in Kurzparkzonen handeln. Das Sicherheitsgefühl der Linzer wird so vermutlich eher nicht steigen.

Die heute veröffentlichte Einsatzstatistik soll eine klare Sprache sprechen und die Wichtigkeit des Ordnungsdienstes der Stadt Linz bestätigen. Blickt man aber auf die Details, erkennt man eine gewisse Schieflage.

Auch wenn die Ordnung auf Parkflächen natürlich sehr wichtig ist, entfallen von insgesamt 10.693 vermerkten “Vorfällen” ganze 5.124 auf “Ruhender Verkehr”!

Die Aufgaben dürften sich geändert haben!

Die Zuständigkeit der Truppe wurde zur Gründung 2010 noch mit Weiterleitung von Beschwerden, Überwachung der Hunde-Haltung und des Jugendschutzes sowie dem Einschreiten gegen illegale Straßenmusik und widerrechtliche Bettelei beworben. Also einem sehr sicherheitsnahen Nutzen für die Bevölkerung.

Seit Juli des Vorjahres kontrollieren zwar die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes auch das Alkoholverbot im Schillerpark sowie im Volksgarten zu Belästigungen von Parkbesuchern durch betrunkene Gruppierungen kommt es dort aber immer noch. Die Zustände vor Ort sind teilweise erschreckend.

Auf Jobsuche?

Unabhängig von der parkflächenlastigen Tätigkeit sucht der Ordnungsdienst derzeit Mitarbeiter. Geboten wird eine Entlohnung ab 2.200 Euro brutto plus Zulagen!

Für Herbst sind Aktivitäten zur Vorstellung des Unternehmens sowie zur Erhöhung der Bekanntheit der Arbeitgebermarke des Ordnungsdienstes in großen Einkaufszentren wie der Plus City sowie in der Lentia City geplant.

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