Auch in der Schattenwirtschaft steigen die Preise

Quelle: volksblatt.at
Nach Berechnungen des Linzer Ökonomen und Schwarzarbeitsexperten Friedrich Schneider wird die Schattenwirtschaft heuer um etwa zehn Prozent zunehmen und knapp 7 Prozent der für 2023 erwarteten Wirtschaftsleistung ausmachen. Gründe dafür seien unter anderem die hohe Inflation und Reallohnverluste, sagte Schneider dem ORF-Radio und der Tageszeitung „Die Presse“. „Die Einkommensverluste der unteren und mittleren Einkommensschichten scheinen doch größer zu sein als es in vielen offiziellen Statistiken aufscheint, und daher wird mehr gepfuscht“, erklärte Schneider in der Radiosendung Ö1-„Morgenjournal“. Laut seinen Berechnungen wird das Volumen der Schattenwirtschaft heuer von 28,82 Mrd. auf 31,67 Mrd. Euro (zu laufenden Preisen) anwachsen, also um knapp…