đŸ‘©â€âš•ïž PrimĂ€rversorgungszentrum in Ebelsberg: VorĂŒbergehende Container-Lösung am Kasernenareal ab FrĂŒhjahr 2025


AUSSENDUNG DER STADT LINZ

Die Errichtung eines PrimĂ€rversorgungszentrums im Linzer SĂŒden rĂŒckt in greifbare NĂ€he. Gemeinsam mit der WSF-Privatstiftung, AlleineigentĂŒmerin des Kasernenareals in Ebelsberg, legt die Stadt Linz nun den Grundstein fĂŒr den Aufbau des PrimĂ€rversorgungszentrums. Auch die Ärztekammer gab bereits im MĂ€rz grĂŒnes Licht fĂŒr das Großprojekt.
Bevor die neue PrimĂ€rversorgungseinheit (PVE) auf dem ehemaligen Kasernenareal erbaut wird, soll ab FrĂŒhjahr 2025 ein temporĂ€res Container-Zentrum errichtet werden, um die medizinische Grundversorgung fĂŒr die Linzer Bevölkerung im SĂŒden zu sichern. Bis zu 10.000 Patienten aus den sĂŒdlichen Stadtteilen können damit kĂŒnftig medizinisch versorgt werden. Drei erfahrene Ärztinnen und Ärzte der PVE Enns wurden bereits von der Ärztekammer beauftragt, GrĂŒndungs- und Aufbauarbeit in Ebelsberg zu leisten.
„Mit diesem gemeinsamen Schulterschluss legen die Stadt Linz und die WSF-Stiftung den Grundstein dafĂŒr, eine weitere LĂŒcke in der medizinischen Grundversorgung zu schließen. Mein ausdrĂŒcklicher Dank richtet sich an alle Fraktionen, die sich in den letzten Monaten diesbezĂŒglich tatkrĂ€ftig engagiert haben. Der Ausbau der Infrastruktur ist auch dringend notwendig, vielmehr mĂŒssen wir uns kĂŒnftig darauf vorbereiten, dass angesichts der Planungen fĂŒr die Stadtteile sĂŒdlich der Traun möglicherweise noch eine Ausweitung notwendig werden wird. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden aktuell von der Baubehörde mit dem Land Oberösterreich abgeklĂ€rt, besteht doch eine generelle Bausperre wegen der Trassenfreihaltung fĂŒr eine Ostumfahrung. Wir gehen jedoch von einer zumindest temporĂ€ren Aufhebung dieser Sperre aus“, stellen BĂŒrgermeister Klaus Luger und Planungsstadtrat Dietmar Prammer fest.
„Die Errichtung des PrimĂ€rversorgungszentrums ist ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Linzer SĂŒden. Durch diese Maßnahme werden viele Menschen entlastet und erhalten Zugang zu einer bedarfsgerechten medizinischen Betreuung. Wir als WSF Privatstiftung sind stolz darauf, durch unser Projekt einen Beitrag zur Schließung dieser bestehenden LĂŒcke zu leisten. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Linz und anderen Partnern zeigt, wie erfolgreich öffentlich-private Partnerschaften sein können, wenn es darum geht, die BedĂŒrfnisse der Gemeinschaft zu erfĂŒllen“, so Mag. Christian Mitterhauser, Vorstand der WSF-Privatstiftung.
„Diese Entscheidung ist ein Meilenstein fĂŒr die GrĂŒndung eines PrimĂ€rversorgungszentrums im SĂŒden. Vielen Linzerinnen und Linzern werden dadurch ihre Sorgen genommen. Es war und ist mir immer ein großes Anliegen, eine bedarfsgerechte und bĂŒrgernahe Gesundheitsversorgung in unserer Stadt sicherzustellen. Deshalb habe ich, wie bekannt, mit der EigentĂŒmerin des Kasernenareals, der WSF-Privatstiftung, bereits ĂŒber die Errichtung eines großen Gesundheitszentrums beraten und mich bemĂŒht, diese von der Notwendigkeit eines PrimĂ€rversorgungszentrum auf dem ehemaligen Kasernenareal zu ĂŒberzeugen. Auch die Ärztekammer steht diesem Projekt positiv gegenĂŒber. Es freut mich, dass dieses Vorhaben jetzt gemeinsam auf Schiene gebracht wird“, informiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.
„20.000 Menschen in Pichling und Ebelsberg haben lange genug in einem, aus medizinischer Sicht, grob unterversorgtem Stadtteil gelebt. Die gesundheitliche Versorgung stand fĂŒr diese Menschen de facto auf der Kippe. Geschuldet ist die Realisierung des PrimĂ€rversorgungszentrums mit 2025 auf dem ehemaligen KasernengelĂ€nde in Ebelsberg vor allem auch dem konsequenten Einsatz der Linzer Volkspartei. Neben zahlreichen GesprĂ€chen mit wichtigen EntscheidungstrĂ€gern in den letzten Wochen sei es vor allem der Petition ,Notruf aus dem Linzer SĂŒden‘ mit rund 1.000 Unterschriften geschuldet, dass in die – ĂŒber Jahre schleppend verlaufende – Debatte wieder neuer Schwung gekommen ist. Wir haben den Boden entsprechend aufbereitet, jetzt benötigt es noch einen letzten gemeinsamen Kraftakt, das so wichtige Projekt rasch umzusetzen“, erlĂ€utert GemeinderĂ€tin Michaela Sommer, Klubobfrau der Linzer Volkspartei.

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