🎂 5 Jahre Stadtsumpf: Teures und beschämendes Jubiläum.


LINZ. Diese “Renaturierung” wurde den Steuerzahlern etwas anders versprochen.

Die Bauarbeiten rund um die Eisenbahnbrücke – von Abriss bis Neubau – hätten ohne große Eingriffe in die Natur über die Bühne gehen sollen. Doch selbst nach der angeblichen “Sanierung” der eigentichen Rekultivierung gibt es vor Ort bei Regen noch immer eine sumpfartige Landschaft.

Kaum gibt es Regen, steht auch schon das Wasser. Der ehemalige Bauplatz der neuen Eisenbahnbrücke – ohne Schienen errichtet – ist immer noch eine Art Sumpflandschaft.

Die Fläche wurde als Montageplatz für die bis zu 2.800 Tonnen (entspricht ca. 450 ausgewachsenen afrikanischen Elefanten) schweren Brückenbögen genutzt. Der Boden dürfte also entsprechend verdichtet sein.

Bereits 2021 stand dort – nach der groß angekündigten Renaturierung – aber das Wasser. Zwar wurden einige Minibäume gepflanzt und eine Wiese angelegt, doch das war es dann auch schon.

Denn obwohl zwischenzeitlich Sanierungsversuche und eine Drainagierung vorgenommen wurden – die Kosten dafür sind leider nicht bekannt – steht auch 2026 das Wasser dort noch immer.

Die augenscheinlich gescheiterte Rekultivierung wirkt einer selbsternannten Klimastadt unwürdig.

Leider gab es inzwischen auch auf der anderen Seite der Donau mehrere Ausfälle. Zum Einschwimmen der Brücke gab es in diesem Bereich “Temporäre Maßnahmen”. Eine damalige Aussendung der Stadt Linz mit dem Untertitel “Infrastrukturreferent Markus Hein: Silberweiden an Donaulände bleiben erhalten” kündigte die Maßnahmen an.

Inzwischen starben die Bäume ab und wurden gefällt.

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