Schwarz: Contact-Tracer erfüllen Schlüsselaufgabe die auch entsprechend entlohnt werden muss

Land OÖ sucht Contact-Tracer will aber nur 1100 Euro brutto zahlen – Wien zahlt über 1800 Euro brutto.

„Oberösterreich sucht Contact-Tracer und aber warum ist die Bezahlung so mager? Contact-Tracer haben eine extrem wichtige Aufgabe. Das Ausforschen von infizierten Kontaktpersonen ist eine der zentralen Instrumente um Corona einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Aber während Wien über 1800 Euro brutto zahlt, gibt OÖ nur 1100 Euro brutto und das für eine Vollanstellung. Es handelt es sich in der aktuellen Situation um eine Schlüsselaufgabe, die auch entsprechend entlohnt werden muss“, reagiert die Grüne Gesundheitssprecherin LAbg. Ulrike Schwarz auf Medienberichte und fordert hier eine Anpassung auf das Entlohnungs-Niveau von Wien.

Das Angebot des Landes OÖ richtet sich vor allem an Studierende, auch mit dem Hinweis, dass diese hier praktische Erfahrung sammeln können. „Das ist grundsätzlich in Ordnung. Aber oberste Prämisse muss die Qualität haben. Im Grunde brauchen wir gut ausgebildet und gut geschulte MitarbeiterInnen für diese Arbeit. Sie müssen empathisch sein und haben mit sensiblen Daten zu tun. Es kann hier nicht um Anfragebeantwortungen und Erledigungen gehen, sondern substanzielle Arbeit im Rückverfolgen von Infektionsketten. Denn ohne diese Nachverfolgungen und die entsprechenden Maßnahmen bekommen wir die Ausbreitung nicht in den Griff“, betont Schwarz.

Die Linzer Corona-Ampel:
www.corona-ampel.at

instagram facebook youtube