“Nix is g’schehn …” sagen Anwohner

LINZ. Nächstes Eventwochenende für Urfahr steht bevor!

Die Ferihumerstraße war nicht erst rund um den heurigen Urfahrmarkt in aller Munde. Der Massenansturm auf den Jahrmarkt verursachte dann aber ein derart veritables Verkehrschaos, daß Anrainer protestierten und auch demonstrierten!

Gegen die Nutzung der Straße als Pendlerparkplatz und Abkürzung würde zwar ein verhängtes Fahrverbot – mit wenigen Ausnahmen – gelten. Eine merkliche Kontrolle gab es laut Anrainern allerdings nur beim inzwischen fast schon legendären Zitronenverteilen an Verkehrssünder. Pendler verparken die Straße noch immer.

Zuletzt wurde dann eine bauliche Sperre angekündigt. Auf Höhe des dortigen Gymnasiums soll die Straße quasi geteilt und die Durchfahrt unmöglich werden.

Ein angeblicher – nicht sichtbarer – Umbau der Schule und nicht näher bekannte Abstimmungen mit städtischen und externen Partnern sollen derzeit der Montage der Sperre noch immer im Weg stehen.

Zum endgültig auf das Urfahrmarktgelände übersiedelten “Zeitungsstadtfest” dürfte sich die Aktion jedenfalls nicht mehr ausgehen. Befragte Anwohner antworteten trocken: “Nix is g’schehn, war ja auch nicht anders zu erwarten …”.

Einmal mehr stehen die Urfahraner alleine da und können dem lauten Treiben nur zusehen, nach der neuen Schiffsanlegestelle haben sie auch noch einen weiteren mehrtätigen privatwirtschaftlichen Event vor den Wohnzimmerfenstern und Balkonen “gewonnen”.

Ausreichend Parkplätze scheinen bei Veranstaltungsgenehmigungen für Großevents in Linz anscheinend keine Bedingung zu sein.

Hier soll seit geraumer Zeit eine baulich Sperre errichtet werden.

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