Reisfeld aus klimatischen Gründen unmöglich!

KLIMASTADT! Lorenz Potocnik (LINZ+) fordert Sanierung von Montagefläche der Eisenbahnbrücke!

Statement von der Linz+ Gemeinderatsfraktion:

Die ehemalige Montagefläche der Eisenbahnbrücke steht ständig unter Wasser – das gehört bis Frühling saniert.

Auf der ehemaligen Montagefläche der Eisenbahnbrücke steht ständig das Wasser in großen Lachen – auch wenn es nur wenig regnet. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, weil genau in diesem Bereich im Zuge der Errichtung der Eisenbahnbrücke eine sehr große Manipulationsfläche errichtet wurde. Um die sehr schweren Brückenteile auf dem lockeren Untergrund bewegen zu können, wurden riesige Fundamente gegossen und das Erdreich massiv verdichtet. Eine fachmännische und ökologissche Sanierung des sensiblen Uferbereichs am Ende ist offenbar nicht erfolgt. 

Das Ergebnis ist bei jedem Regen zu sehen: Laufend steht die ganze Fläche unter Wasser – auch wenn es nur wenig regnet. Bei Starkregen versickert gar nichts mehr in den darunter liegenden Schotter, sondern fließt in Sturzbächen direkt in die Donau. Das war nebenbei auch der Grund, warum der  neu angelegte Uferbereichs mit Sand vor einem Jahr einfach weggespült wurde. 

Da für die regelmässig überflutete Fläche aus klimatischen Gründen (noch zu kühl) ein  Reisfeld nicht in Frage kommt, fordere ich in der nächsten Gemeinderatssitzung eine rasche ökologische Sanierung der ehemaligen Baustelle. Dafür muss meines Erachtens der Boden (nicht nur oberflächlich!) aufbereitet und drainagiert werden. Auch ein kleiner Tümpel wäre ein Möglichkeit.

LINZ+
Foto: Linz+ / Handout

Linz News hat die Zustände bereits mehrfach dokumentiert:

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